in Planung:

SchleichWeg

Bühnenbild: Rollkino. Die Annimation/Motive s.o. sind ein Versuch

und noch keine inhaltliche Umsetzung der Produktion "Schleichweg"


Premiere voraussichtlich 26.02.2021 im Quax München

 

Ein junges Wesen sitzt ausgesperrt draußen vor der Tür, auf der Fußmatte. Der Tag neigt sich dem Ende zu. Das Wesen weiß nicht, was es tun soll. Es ist allein. Das einzige andere Lebewesen in der Nähe ist ausgerechnet die Kellerassel. Das Wesen ist unsicher: Soll es die Kellerassel ansprechen? Obwohl sie ihm unheimlich ist? Welche Sprache spricht sie? Was tut sie eigentlich die ganze Nacht?

 

Das Wesen und die Kellerassel überblicken nur ihre jeweils eigene Welt. Das junge Wesen lebt normalerweise behütet in seinem überschaubaren Raum. Die Kellerassel erobert unbekannte Räume, erforscht sie und sammelt dabei alles, was ihr in den Weg kommt.

 

Die beiden ungleichen Figuren entdecken einander, umkreisen sich, suchen eine gemeinsame Sprache. Das Wesen entdeckt die Sammlung von Fundstücken der Kellerassel. Zusammen statten sie sich aus und machen sich auf den Weg in die Nacht.

 

Ihre Expedition führt sie an verschiedene Orte – manche kennen beide nicht, an anderen war eine von ihnen schon. Herausforderungen warten auf sie: Sie müssen eine viel befahrene Straße überqueren, eine Bestie mit großen leuchtenden Augen (Katze) passieren, sie fallen in einen Gully, landen in der Kanalisation und weiteres.

 

Am Ende ihrer Abenteuerreise finden sie sich vor der verschlossenen Tür wieder, auf der Fußmatte. Diese Fußmatte entpuppt sich als Bettdecke – war die nächtliche Reise des ungleichen Paares real?

 

Mit wenig oder ohne Sprache wird in dieser Inszenierung die Geschichte zweier Figuren erzählt, die sich normalerweise nicht begegnen. Ihre Lebenswelten unterscheiden sich auf vielen Ebenen: in den Räumen, die sie bewohnen, in den Tageszeiten, in denen sie aktiv sind, selbst in den Materialien, mit denen sie sich umgeben. Beide leben in ihrer jeweils eigenen (gesellschaftlichen) Blase. Da es nun zu der ungeplanten Begegnung gekommen ist, eröffnen sich ihnen ungeahnte Einblicke in buchstäblich fremde Welten.

 

 

 

 Ensembleproduktion mit Schwerpunkten:

Leitung                         Christiane Ahlhelm

Spiel:                             Lydia Starkulla & Christiane Ahlhelm

Regie:                            Michl Thorbecke

Bühnenbild:                  Sibylle Kobus

Musik:                            Annegret Enderle

Dramaturgie:                Xenia Bühler

Kostüme:                      Bascha Schaucher

Plakatzeichnung:        Hannah Schröder

 

 

Premiere:                      26.02.2021


Spielbedingungen:

Bühnenmaße:   4 m tief x 5 m breit x 3 m hoch (gerne größer)

Bühnenraum:    gerne verdunkelbar

Licht/Ton:          kann mitgebracht werden.     

Stücklänge:       45 Minuten

Gage:                  nach Absprache

Plakate:              A3  + A2

Zuschauerbegrenzung:   ca. 140 Personen

Material für den Vor-Nachbereitenden Unterricht auf Anfrage