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    Die chinesische Nachtigall
    oder Die Macht der Musik

    Co Produktion der Theater MOM  &  KUNSTDÜNGER

    Erzähltheater mit Musik für Kinder ab 5 Jahren

    nach einem Märchen von Hans Christian Andersen

    Regie: Annette Geller
    Spiel: Christiane Ahlhelm
    Bühnenbild: Sibylle Kobus
    Musik: Patrick Schimanski

    Wiederaufnahme: 13.2.2011

 

Die chinesische Nachtigall
Zeichnung Hannah Schröder

    von der Theaterkommission der Regierung von Oberbayern für Schulen empfohlen.


    Christiane Ahlhelm erzählt das Märchen, sie schlüpft in die verschiedenen Rollen mittels gestischer, mimischer und klanglicher Attribute.
    Der Schwerpunkt liegt in der akustischen Imagination - die Fantasiewelt erklingt.

    Im Reich des Kaisers von China lebte eine Nachtigall, die so bezaubernd sang, dass aus allen Teilen der Welt die Leute angereist kamen, um sie zu hören. Sie bewunderten das Schloss und den Garten, doch wenn sie die Nachtigall hörten, die am Rande des herrlichen, großen Waldes lebte, sagten sie stets: "Aber die Nachtigall ist doch das Allerbeste!"

    "Was ist das?" fragt der Kaiser von China. "Die Nachtigall kenne ich ja gar nicht! Ich will sie heute Abend singen hören!" Man suchte im ganzen Reich nach der Nachtigall. Ein kleines Küchenmädchen wusste, wo sie zu finden war. Die kleine graue Nachtigall sang mit ihrer süßen Stimme so schön vor dem Kaiser, dass sie für immer am Hofe leben sollte.
    Bis eines Tages der Kaiser ein Geschenk erhielt: Es war eine künstliche Nachtigall, besetzt mit Diamanten, Rubinen und Saphiren. Der Hofstaat war begeistert von dem künstlichen Vogel, sodass die echte Nachtigall in Vergessenheit geriet und zurück in den Wald flog. Der Kunstvogel nahm den Platz der Nachtigall ein. Seine Musik stand jedoch eines Tages still, und der Kaiser wurde todkrank. Da kehrte die lebendige Nachtigall zurück, und ihr wunderbarer Gesang vertrieb den Tod und ließ den Kaiser gesund werden.

    Das bewusste Wahrnehmen, vor allem das Hören ist das Thema dieses "Erzähltheaters mit Musik":
    Es geht um Klänge, Geräusche, Musik und das Singen und Sprechen der Stimme des Menschen und anderer Lebewesen. Das aktive Zuhören als Hör-Vorgang spielt sozusagen mit.

    Unsere Interpretation des Andersen-Märchens "Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik" macht die Welt der Akustik auf phantasievolle Weise plastisch und greifbar. Ebenso unterhaltsam wie lehrreich wird mit Worten und Klang erzählt, welche Macht die Musik haben kann.

    Im Mittelpunkt dieser mobilen Produktion, steht die Faszination der Verwandlung:
    Die kleine unscheinbare Nachtigall als die größte Sängerin unter den Vögeln und der prächtige künstliche Zaubervogel scheiternd an seiner Mechanik.
    Gudrun Skupin erspielt das Märchen mit ausgesuchten musikalischen Mitteln. Nach dem Motto: "Was als Musik verstanden wird und was nicht, ist immer auch eine Frage des Hörens", stellt "Die chinesische Nachtigall" das Hören als ästhetische Kompetenz zur Diskussion.
    Wichtiges Element in der Vermittlung ist die Rekapitulation des theatralen "Making of" nach der Vorstellung, gemeinsam mit den Kindern. So werden die Klänge eines Streichpsalters und verschiedene Vogelpfeifen ("die Nachtigall") und andere Geräuschemacher gezeigt.

     

    Spielbedingungen:
    Bühne: variabel
    Zuschauerbegrenzung: ca. 100 Personen
    Stücklänge: ca. 45 Minuten + auf Wunsch theaterpädagogische Gespräch
    Bedarf: Tisch (normale Höhe, Maße: ca. 120x80 cm).
    Licht kann mitgebracht werden
    Termin und Gage nach Absprache
     


Die chinesische Nachtigall Die chinesische Nachtigall
Die chinesische Nachtigall

für Druck: Bitte Bilder anklicken und downloaden (300 dpi)

 

Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste e.V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien. Mit freundlicher Unterstützung durch die Stiftung „Für Kinder und Jugendliche unserer Stadt“ der Stadtsparkasse München und